Was Fasten bewirken kann
 
Der freiwilllige Verzicht auf Nahrung über mehrere Tage, ist eine uralte Methode, um die persönliche Gesundheit zu erhalten oder wieder zu erlangen.
Bereits seit der frühesten menschlichen Entwicklung fasten wir aus den unterschiedlichsten Anlässen. z.B. mangels Nahrung oder aus religiösen und medizinischen Gründen.
 
In der Tierwelt ist das ein ganz normaler, instinktiver Prozess. Fühlt sich ein Tier krank, geschwächt oder ist verletzt, dann zieht es sich an einen geschützten Ort zurück und fastet solange, bis es sich wieder gut fühlt und im Stande ist, Nahrung zu finden.
 
Während es früher Zeiten gab, in denen nur wenig oder gar keine Nahrung zur Verfügung stand (Dürren, andere Naturkatastrophen, Kriege), leben wir heute in einer Überflussgesellschaft. Nahrung steht uns jederzeit in beliebigen Mengen zur Verfügung und es herrscht die Meinung vor, dass wir keine Mahlzeit auslassen dürfen, um bei Kräften zu bleiben. Selbst Kranke, die keinen Hunger verspüren, werden mit allen Mitteln dazu gebracht, Nahrung aufzunehmen.
 
Dabei liegt gerade im Verzicht die heilende Wirkung. Weil der gesamte Verdauungsapparat ruht, bekommt der Körper die Gelegenheit, seine ganze Kraft der Ausscheidung von nicht mehr benötigten Stoffen zu widmen.
Zuviel aufgenommene Fette, Eiweisse, Giftstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Medikamente, sowie im Körper entstandene Stoffwechselprodukte (wie z.B. Säuren) werden durch diesen Entschlackung- oder Entgiftungsprozess wieder ausgeschieden. Durch diese innere Reinigung können die Körperzellen ihre Funktion wieder richtig wahrnehmen und das führt zu mehr Lebenskraft, Vitalität, Wohlbefinden und Gesundheit.
 
Es gibt verschiedene Formen des Fastens, so z.B. das Früchte-, Saft-, Suppen-, Molke- und Wasserfasten.
Während beim Wasserfasten gänzlich auf Nährstoffe verzichtet und nur reines Wasser getrunken wird, erhält der Körper bei allen anderen Methoden in irgendeiner Art und Weise Nahrung, die er verarbeiten muss. Deshalb ist das Wasserfasten die wirkungsvollste Variante, bei der dem Körper sämtliche Kräfte zur Heilung zur Verfügung gestellt werden.
Der Wiederbegründer der Natural Hygiene Bewegung in den USA, Dr. Herbert Shelton, beschreibt in seinem Buch "Fasten kann ihr Leben retten" auf eindrückliche Weise, wie diese Art des Fastens angewendet wird und wie Menschen von verschiedenen Krankheiten geheilt wurden.
 
Obwohl das Wasserfasten durch die anderen, "weicheren" Möglichkeiten praktisch verdrängt wurde und sich kaum mehr Fastenleiter oder Kurhäuser dafür finden lassen, so bleibt es doch die effizienteste und natürlichste Methode und der Königsweg des Fastens.
 
Abhängig vom Gesundheitszustand, kann die Dauer des Fastens sehr unterschiedlich ausfallen und sollte im Idealfall offen sein. Nach zwei bis drei Tagen verschwindet der Hunger und von diesem Zeitpunkt an, sollte das Fasten solange andauern, bis der Hunger wieder vollständig da ist. Beim darauf folgenden Fastenbrechen beginnt man am ersten Tag mit sehr kleinen Portionen (z.B. dreimal je eine Orange) und steigert die Menge ganz langsam, damit die Wirkung des Fastens erhalten bleibt.
Menschen, die nicht nur eine kurzzeitige Besserung erreichen wollen, sind gut beraten, nach dem Fastenbrechen auf eine
gesunde Ernährung zu achten.
 
Wer wirklich krank ist oder zum ersten Mal fastet, sollte dies unbedingt unter fachlicher Begleitung tun!
 
 
"Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mässig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente."
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